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Kurs: Vorstellungs-Gespräch

Mit Rhythmus und Liedern lernt man Vokabel leichter … und mit Spaß!

Sprache bedeutet sprechen. Viele Sprachlerner sprechen aber zu selten in der zu lernenden Sprache. Die Folge: es klingt holprig.

„Ich spreche nicht gut“, sagt ein Schüler. Er schämt sich.
Murat ist sauer. Er möchte mit einem Lehrbuch lernen: Grammatik. Im PerjuF-Kurs soll er erklären: Wie lerne ich gerne.
Warum? „Das ist doch kein Deutsch-Unterricht!“
Mohammed schüttelt den Kopf: „Doch! Ich lerne hier gut, weil ich endlich mal reden kann.“

Zwei Deutschschüler, zwei Meinungen.
Unterschiedliche Lernstrategien (Grammatikalische/Kognitive Lernstrategie (mit Lehrbuch), affektive Lernstrategie (wie lerne ich gerne), soziale Lernstrategie (diskutieren und FRAGEN stellen), meta-kognitiv (selbst den Kopf einsetzen, planen und kontrollieren)

Einen Plan machen
1. Wie lerne ich gerne

Lernstrategie ist: Wie lerne ich gerne! wie lerne ich gut! Hier sind Menschen ganz unterschiedlich.

  • Isha hört gerne erst zu. Dann schreibt sie die Worte auf und wiederholt sie laut…
  • Ali möchte erst die Worte lesen – am besten mit einem Bild. Sie liest deshalb gerne Zeitungen mit Fotos. Sprechen fällt ihr aber schwer.

Jeder Mensch lernt anders: Manche mehr über die Augen, mache mehr über die Ohren, andere müssen etwas machen, um zu verstehen und dann lernen sie ganz schnell.

2. Was ist für mich wichtig

Lernstrategie ist auch: Was interessiert mich? Das muss ich können!

  • Isha möchte Kindergärtnerin werden.
  • Ali interessiert sich für den Gartenbau.

Beide Lerner haben andere Interessen. Beide Berufe haben sehr viele Vokabeln, die man können muss, wenn man eine Ausbildung machen möchte.

Im PerjuF-Kurs gibt kein Buch. Es gibt ein Tagesthema. Zum Beispiel: „Bewerbung“

Wichtig sind Vokabeln, die ich wirklich brauche

Jeder Lerner bekommt ein Handout – ein Arbeitsblatt:

  • Vorstellungsgespräch – Was wird mich ein Meister fragen?

Wir schauen uns das Wort genau an: Vor-Stellungs-Gespräch.

  • Wir untersuchen die Bedeutung.
  • Was für ein Bild erscheint in meinem Kopf, wenn ich das Wort höre, lese und spreche?

Alle Lerner werden zum Thema befragt. Alle Teilnehmer müssen reden. Alle Lerner haben ganz andere Fach-Bereiche.

Fragen beim Bewerbungsgespräch

Jeder hat andere Perspektiven (morphologisch)
Deshalb gibt es „kein Buch für alle“ in PerjuF

Vokabeln werden an die Tafel geschrieben. Jedes Wort wird mündlich erklärt, beziehungsweise, es wird gefragt: Was bedeutet das Wort? Die Lerner müssen wieder antworten – mündlich. Alle lernen – eine/r spricht: Ein Teilnehmer von PerjuF stellt seine eigenen PERSPEKTIVEN vor.

Wir schauen uns das Wort genau an: Vor-Stellungs-Gespräch. Wir untersuchen die Bedeutung.

Was für ein Bild erscheint in meinem Kopf, wenn ich das Wort höre, lese und spreche?

„Was will ein Meister wissen, bevor er einen Praktikanten einstellt?“ – wieder eine Frage!

  • Was interessiert Sie an dem Beruf?
  • Warum möchten Sie in meinem Betrieb ein Praktikum machen?

Diese Fragen werden immer gestellt.

Bei einem Vorstellungsgespräch geht es nur um das SPRECHEN.

Der Meister fragt. Sie müssen antworten. Wenn Sie ein Praktikum, eine Einstiegsqualifizierung (EQ) und sogar eine Ausbildung in Deutschland machen möchten, hilft kein Integrationskurs.

  • Interessieren Sie sich wirklich für den Beruf
  • Lesen Sie Fachzeitschriften (viele gibt es in der Bibliothek/Mediothek)
  • Informieren Sie sich über das Internet (Portale, YouTube, fb-Gruppen etc.)
  • Schreiben Sie Fach-Wörter in Ihr Vokabelheft
  • Machen Sie Praktika – in so vielen Betrieben Ihres Lieblingsberufs – wie möglich
  • VERZETTELN Sie sich nicht – heute der Beruf, morgen der Beruf – das sieht im Lebenslauf SCHLECHT aus!

Übung:

  • Machen Sie einen Plan für ein Vorstellungsgespräch: Stellen Sie sich das Bewerbungsgespräch vor.
  • Schreiben Sie die FRAGEN und IHRE ANTWORTEN auf
  • Lesen Sie laut vor, was Sie geschrieben haben!
  • Verbessern Sie Fehler
  • Trainieren Sie den Text
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