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Kurs: Interkulturelle Kompetenz – ? !

Lesender Mann in Dresden. Foto Ulrike Richter

Wer bin ICH? – Du bist mit ganz individuellen Anlagen irgendwo auf die Welt gekommen und wurdest dann ein Produkt deiner Kultur! Eltern, Land und Leute haben dich geformt.
Bewusst zu sehen, wer dich geformt hat und was mit dir gemacht wurde – das ist die Kunst, wenn du ein Weltenbürger sein willst. Du erkennst, dass du unter anderen Umständen ein ganz anderes Bild von der Welt bekommen hättest. Wenn du dich mit Menschen aller Art vorurteilsfrei austauschen kannst, hast du eine wichtige Fähigkeit im Umgang mit Menschen anderer Kulturen erworben = Interkulturelle Kompetenz.

Was verstehst Du unter Kultur?

Alles vom Menschen gemachte/geschaffene ist Kultur.

  • Heimat und – was die Werte und Normen deiner Herkunft sind: Wie habt ihr gelebt? Was haben die Menschen um dich herum geglaubt? Welche Stellung haben Mann und Frau in der Gesellschaft? Welche Sitten und Bräuche sind dir beigebracht worden?
  • Kunst, Musik und Literatur – Volkstümliches, Kunst und Kultur auf Universitätsniveau oder gar Kitsch…
  • Technik und Wissenschaft
  • Freunde, die eine eigene „Kultur“ mit dir leben: Deine eigene Generation? Innerhalb von Gesellschaften findet man Subkulturen, Menschen, die eigenen Werten folgen und sich anders kleiden, einen besonderen Musikstil kreieren, eigenen Bräuche entwickeln (Hippies, Punker, Rocker, Ökos, Rastafaris und viele mehr).

Warst du arm oder warst du reich? Hast du eine liebende Familie gehabt? Hast du Gewalt oder Krieg erlebt?

Du hast gelernt und dein Wissen ständig vermehrt. Alles, was Du von Menschen gelernt hast und was du aus Büchern und durch Unterricht gelernt hast ist deine „Kultur“. Mit diesen Augen blickst Du in die Welt.

Vorsicht: Du hast eine „Brille“ auf.

  • Du siehst die Menschen und die Welt durch deine Welt-Brille.
  • Du vergleichst Menschen und andere Lebensweisen, Religionen, Ansichten usw.
    durch deine Welt-Brille!
  • Du hast ein „Nationalgefühl“, das sich nach außen hin abgrenzt? (Meine Landsleute sind bessere Menschen als die …)

Fremd leben, will gelernt sein

Keiner verlangt, dass ein Fremder seine Kultur ablegen soll. Wie soll das auch gehen? Aber, wenn ein deutscher Tourist in Shorts, mit Käppi und bloßen Armen in eine Kirche oder Moschee gehen möchte, wird er belehrt.
Es gibt in jeder Gesellschaft Regeln – das fängt schon in der Familie an.

  • Frag dich erst einmal: Warum wollte ich in dieses Land? (Wenn du dort leben möchtest)
  • Erkenne die Grundregeln und frage: Warum ist das so? (Nimm mal deine „Brille“ ab)
  • Sei bereit zu lernen – ohne Deine Kultur zu verlassen. (Habe Respekt vor anders Denkenden)

DEIN Wissen & das Wissen DER ANDEREN = ZUKUNFT.

Frieden unter Menschen heißt Liberalität

Jeder hat in Deutschland das Recht so zu leben, wie er will. Aber, niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. (Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland/Art 3).

Auch DU nicht! Du bist ein Mensch mit Rechten. Du lebst in einer neuen Gesellschaft. Du hast auch die PFLICHT, Dich mit anderen Menschen auseinander zu setzen – wie jede/r andere auch!

Zusammen sind wir stark: Kulturen müssen verschmelzen. INTERKULTURELL

Für ein freundliches und friedliches Miteinander – WELTWEIT!

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3 Comments

  1. So schmeckt meine Heimat | Ulrike Richter
  2. Interkulturelle Kompetenz – Mit Anderen klar kommen | Ulrike Richter
  3. Grenzenlos frei | Ulrike Richter

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