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Interkulturelle Kompetenz – Mit Anderen klar kommen

Das Pantheon in Rom wurde gebaut als Tempel für alle Götter. Daher auch sein Name: Aus dem griechischen pan (=“alle“) und théos (=“Götter“) Errichtet wurde es auf dem Marsfeld um 125 n Chr. Foto: Ulrike Richter

 

Murat kommt aus der Türkei. Mohammed kommt aus Syrien. Piki kommt aus Israel. Michael kommt aus Eritrea, ich bin in Nordrheinwestfalen geboren und alle leben wir in … Deutschland.

Wir haben alle eine andere Religion. Wir hatten alle eine andere Kindheit. Wir haben alle… völlig andere Bilder im Kopf. Wie nur, wie??? sollen wir miteinander leben?

  • Einer isst kein Schweinefleisch.
  • Eine möchte kein Kind mit der Mutter (keine Milch zum Rindfleisch).
  • Einer will Ramadan nicht so viel arbeiten.
  • Eine möchte in Shorts zur Schule gehen, ohne angebaggert zu werden.

Gemeinsamkeiten entdecken

Deutschkurs-Exkursion: Eine Gruppe junger Flüchtlinge – Moslime und Christen – besuchte die Krefelder Dionysius-Kirche. Hier wurde gerade die Tafel für bedürftige Menschen aufgebaut – Essen für alle, egal ob gläubig oder nicht. Und hier kamen wir mit Gemeindemitgliedern und Menschen aus vier verschiedenen  Glaubensrichtungen ins Gespräch:

  • Was ist Glauben?
  • Wie praktizieren wir Glauben?
  • Warum streiten wir uns über Glauben?
  • Warum Glaubenskriege?

Es gibt einen kleinen gemeinsamen Nenner, der Juden, Christen und Moslimen als Ausgangspunkt für Diskussionen dienen kann: Das Buch Abraham. Dieser Ansatz wird bereits in Fachkreisen gerne zum Streitgespräch. Aber warum? Will Religion denn nicht Frieden und Glück für die Menschen?

Das Problem sind immer und überall die Fundamentalisten. Die Kreuzzüge der Christen waren mindestens so grausam wie der Terror des IS. Radikale Vertreter jeder Glaubens- und Meinungsrichtung stiften Unfrieden.

Krieg bringt nichts außer Elend, Leid, Zerstörung und Tod. Darum flüchten die Leute.  Laut UNO-Flüchtlingshilfe UNHCR sind weltweit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Wohin? Und was dann?

Interkulturelle Kommunikation = Interkulturelle Kompetenz  heißt: Lass uns miteinander respektvoll reden und tolerant umgehen. Jeder soll  glauben und rücksichtsvoll leben, wie und was er will:  sonst gibt es Streit und Krieg.

Polizei vor dem Pantheon in Rom – aus Angst vor Terror Foto: Ulrike Richter

 

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  1. Kurs: Interkulturelle Kompetenz – ? ! | Ulrike Richter

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